Die meistgestellten Fragen

Diese Übersicht liefert Einsicht in die meistgestellten Fragen und Problemstellungen.

Für wen sind unsere Lernprogramme geeignet

Dybuster hat sich darauf spezialisiert, Lernenden mit einer Dyskalkulie oder Dyslexie Unterstützung auf Basis eines motivierenden Lernsystems zu bieten. Zahlreiche Studien belegen einen guten Erfolg und beträchtliche Fortschritte bei den Betroffenen.

Dies heisst jedoch nicht, dass andere Kinder vom Lernerfolg ausgenommen sind – im Gegenteil. Durch die einzigartige Programmstruktur können sowohl Calcularis als auch Orthograph selbständig und in Echtzeit individuelle Niveau-Anpassungen vornehmen, so dass die Lernenden immer ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden.

Empfohlene Altersfreigabe

Dybuster holt alle Anwender an ihrem individuellen Wissensstand ab und ermöglicht so ein altersgerechtes Lernen über eine Spanne von mehreren Jahren.

Trotzdem empfehlen wir den Einsatz vor der 2. Klasse nur bedingt. Nicht jedoch des Programms und Inhaltes wegen, sondern eher aufgrund der Handhabung von Computern und der Software. Ein Einsatz vor der 2. Klasse ist dann möglich, wenn eine Betreuungsperson vor Ort ist.

Calcularis kann aufgrund des Inhalts und des Zahlenraums gut bis zur 6. Klasse eingesetzt werden, bei ausgewiesenen Lernschwächen auch länger. Orthograph kennt keine obere Altersgrenze, der Wortschatz kann immer erweitert werden – auch im Erwachsenenalter.

Das Kind hat Schwierigkeiten in der Mathematik und in der Sprache

Unsere Dybuster-Programme funktionieren im Zusammenhang mit einem Benutzerlogin, welches wiederum an eine Lizenz für eines der beiden Programme gebunden ist. Damit beide Programme gleichzeitig verwendet werden können, braucht es entsprechend zwei Lizenzen.

Obwohl es also technisch möglich ist gleichzeitig mit Orthograph und Calcularis zu trainieren, empfehlen wir das nicht. Die optimale Trainingsintensität liegt bei 3-4 wöchentlichen Sessionen à 15-20 Minuten. Käme noch ein zweites Programm zum Einsatz, müsste ein Kind täglich am Computer arbeiten und würde mit grosser Wahrscheinlichkeit schnell die Freude daran verlieren.

Wenn das Lernprogramm blockiert

Ein Aufhängen des Programms kann unerwartet auftreten und sich darin zeigen, dass weder neue Spielabfragen angezeigt werden, noch Buttons angeklickt werden können oder navigiert werden kann.

In diesem Fall laden Sie als erste Reaktion die Webseite neu. Dies erreichen Sie meist mit der Taste «F5» oder durch Klicken auf das kleine runde Pfeilsymbol am oberen Rand Ihres Browsers.

Sollte das Problem weiterhin bestehen, schliessen Sie Ihren Browser komplett und öffnen ihn erneut.

Vergewissern Sie sich ausserdem, dass Sie eine aktuelle Version eines unterstützten Browsers (z.B. Edge, Chrome, Opera, Firefox, Safari) verwenden. Vom Einsatz des Internet Explorers raten wir aus Kompatibilitätsgründen und aufgrund eingestellter Updates seitens Microsoft ab.

Das Programm spielt keinen Ton ab

Das plötzliche Ausbleiben der Tonwiedergabe kann verschiedene Ursachen haben. Entweder liegt eine entsprechende Fehleinstellung am Computer vor oder andere Programme/Webseiten blockieren die Tonausgabe.

Überprüfen Sie als erstes, ob der Sound in Ihrem Betriebssystem aktiviert ist. Dies können Sie mit einem Klick auf das Lautsprechersymbol unten rechts (Windows) oder auf Ihrer Tastatur (Mac) einstellen. Stellen Sie auch sicher, dass allfällig angeschlossene Kopfhörer korrekt eingesteckt sind.

Wird dennoch kein Ton abgespielt, aktualisieren Sie die Webseite mit der Taste «F5» oder durch einen Klick auf das kleine runde Pfeilsymbol am oberen Rand Ihres Browsers.

Sollte das Problem weiterhin bestehen, schliessen Sie Ihren Browser komplett und öffnen ihn erneut.

Orthograph kann dennoch eingesetzt werden

Orthograph arbeitet zu einem grossen Teil mit acht verschiedenen Farben für die jeweiligen Buchstabengruppen.

Diese werden vom Einstiegs- bis zum Lernspiel konsequent als Teil der multisensorischen Brücke zur korrekten Rechtschreibung verwendet.

Bei einer totalen Farbenblindheit fällt diese Hilfe beinahe komplett weg.

Nichtsdestotrotz kann ein Kind auf die anderen multisensorischen Hilfsmittel zurückgreifen. Unterschiedliche geometrische Formen für Gross-, Klein- und Umlautbuchstaben, Wortmelodien, die aufgebaute Worttopologie oder visuelle Beleuchtungseffekte behalten dennoch ihre Wirkung.

Deutlich häufiger kommt eine Rot-Grün-Schwäche vor (meistens bei männlichen Lernenden). Diese kann das Farbspiel zwar etwas herausfordernder gestalten, trotzdem können Betroffene gewinnbringend mit Orthograph arbeiten.

Vergleich mit und ohne Rot-Grün-Schwäche

Damit Sie in etwa eine Vorstellung von der Beeinträchtigung haben, finden Sie nachfolgend einen Vergleich mit und ohne Rot-Grün-Schwäche.

Nicht alle multisensorischen Hilfmittel kommen positiv an

Orthograph bietet den Lernenden zur Unterstützung acht multisensorische Hilfsmittel an. Nebst dem Farbkonzept der Buchstaben kommen auch Bewegungen, Beleuchtungen, Tonfolgen, Formen, Texturen, Sprache und die Wort-Topologie zum Einsatz.

In den wenigsten Fällen wird ein Kind auf alle gebotenen Hilfsmittel im gleichen Masse positiv reagieren. Es ist sogar davon auszugehen, dass nicht alle multisensorischen Kanäle genutzt werden. Orthograph bietet den Kindern verschiedene Hilfestellungen an, welche dann aber effektiv genutzt werden, ist von Kind zu Kind unterschiedlich – und das ist auch gut so.

Der Grundwortschatz wird ausgebaut

Orthograph ist ein Schreibtraining-Lernsystem für Lernende mit und ohne ausgewiesene Lernschwäche im sprachlichen Bereich. Es wird ein Wortschatz von mehreren Tausend Wörtern aufgebaut.

Trotzdem geht es um den Wortaufbau und die Schreibweise, nicht um den tieferen Sinn des Wortes. Bei fremdsprachigen Modulen können allerdings Übersetzungen angezeigt werden.

Ein Kind hat Mühe mit dem Zehnerübergang

Calcularis beinhaltet zurzeit 17 Lernspiele mit jeweiligen Unterkategorien und alternativen Aufgabenstellungen zum Training unterschiedlichster Kompetenzen. So entsteht eine Vielfalt von fast 50 Spielen, welche das Kind schliesslich ans Ziel bringen.

Dadurch dass jeweils mehrere Spiele und Spielvarianten die gleiche Fähigkeit trainieren, kann Calcularis automatisch zwischen jenen hin und her wechseln. So bleibt die Abwechslung erhalten und die Motivation des Kindes wird nicht gefährdet.

Wenn Kinder schon andere Farbcodes für Zahlen und Mengen (z.B. von Montessori) kennen

Calcularis verwendet unterschiedliche Farben für die einzelnen Stellenwerte. Dies hilft den Lernenden bei deren Unterscheidung, insbesondere im Fall der vertauschten Zehner- und Einerstelle im Hinblick auf Sprache und Schrift (Vierunddreissig = 34 statt 43).

Sollte ein Kind aus welchen Gründen auch immer nicht mit der Standard-Farbcodierung arbeiten können (z.B. auch Farbenblindheit oder Rot-Grün-Schwäche), kann dies im Calcularis-Coach für jedes Kind individuell angepasst werden.